Dossier · 3 Artikel

    Alle lieben Dvorak!

    Alle lieben Dvořák! Diese Musik, die runtergeht wie Öl. Zugleich leicht und tief, direkt und mit Antennen ins Volkstümliche. Die umfassende Be­liebtheit Dvořáks scheint aus seiner einzigartigen Fähigkeit zu entspringen, alle – die Laien, die Profis und die Exzentriker – mit einem Schlag zu verzaubern. Ohne auch nur im Ansatz in Kitsch zu entgleiten. Er hatte eine melodische Erfindungsgabe, die keiner schöner beschrieben hat als Johannes Brahms: „Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle. Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere die Hauptthemen zusammenklauben.“ Von der Liebe zu Dvořák und seiner Beliebtheit geleitet, fragen wir, was Massengeschmack in der Musik eigentlich bedeutet und zu leisten vermag.

     

    „In uns steckt Musik als Teil unserer menschlichen Natur.“

    Musik, Emotion und Gemein­schaft sind nicht nur schöne Nebensachen, sondern bilden auch eine evolutionär sinnvolle Einheit. Wir haben mit dem Hirnforscher und Musikpsychologen Stefan Koelsch über Musik als Überlebensfaktor gesprochen und über die Frage, warum alle Dvořák lieben. …

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    Dvorak ist …

    „Liebe ist Dvořák“ und „Dvořák ist Liebe“ – das weiß jeder Klassikkenner. Die Berliner Illustratorin Natalya Posukhova zeichnete nun für uns eine Neufassung der weltberühmten Cartoon-Reihe „Liebe ist …“. Das Ganze ist derart zuckrig geworden, dass gängige Kategorien von Kitsch mit links…

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    Ode an den Mainstream

    Von Martin Zingsheim Oh, Ihr postpostmodernen PseudoKlangkünstler Schluss mit Euch! Und hinfort, Ihr hysterischen performance artists Au revoir, ihr manisch expressiven Soundskulpteure Und tschüss, ihr staatlich subventionierten Mikrointervallfetischisten Und nehmt ja Eure lärmenden…

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